Kurz nach 13.00 Uhr wurde die Feuerwehr Kirtorf-Mitte zu einem umgestürzten Kran bei den Windanlagen alarmiert. Bei dem Kran liefen Betriebsstoffe aus. Der Weg zur Einsatzstelle gestaltete sich schwierig. Die Straße nach Wahlen war durch mehrere Bäume blockiert und unpassierbar. Genauso war es bei der Straße nach Arnshain. Man wählte dann einen Waldweg der direkt nach Wahlen führte und mit der Windrichtung überein stimmte. Dadurch lagen dort auch keine Bäume im Weg. An der Einsatzstelle angekommen berichteten Arbeiter, die bei einem in der Nähe stehenden Windrad tätig waren, dass sie einen Donner gehört hätten, dann gesehen hätten, dass der Kran, der 160 m hoch ist, umgefallen war. Vor Ort bemerkte man die auslaufenden Betriebsstoffe und die Feuerwehr wurde alarmiert. Beim öffnen der Fahrzeugtür des LF 8, wurde die Tür so weit aufgerissen, dass sie verbogen wurde und sich nicht mehr schließen ließ. Die Arbeiter sagten, sie würden die Windgeschwindigkeit bei den Anlagen messen und zu Zeitpunkt des Unfalls wären Spitzen von über 160 Kilometer je Stunde vorhanden gewesen. Unter Leitung von SBI Heino Becker waren 10 Feuerkameraden mit 4 Fahrzeugen im Einsatz. Der Schaden liegt bei mehreren Millionen Euro. Anschließend wurden noch 8 Unwettereinsätze von der Feuerwehr Kirtorf-Mitte und Ober-Gleen abgearbeitet. Hierbei handelte es sich überwiegend um Sicherungsmaßnahmen.