Einen ganzen Tag lang Spiel, Spaß und Action: Die Kirtorfer Jugendfeuerwehr veranstaltete am Samstag und Sonntag eine 24-Stunden-Übung.

Angelehnt an einen Tag wie bei der Berufsfeuerwehr gab es einen prall gefüllten Dienstplan und gespielte Einsätze, aber auch ganz viel Unterhaltung für die fast zwanzig Mädchen und Jungen. „Wir wollen mit der Veranstaltung die Freundschaft unter den Jugendlichen stärken, aber auch die bisher erlernten Fähigkeiten und das Wissen rund um die Feuerwehr vertiefen“, so die Organisatoren um Jugendfeuerwehrwart Jochen Schneider. Vom gemeinsamen Kochen, über die sportliche Betätigung bis hin zu Lernstunden reichte das Programm. Übernachtet wurden mit Zelten in der Fahrzeughalle der Feuerwache. 

Sichtlich den meisten Spaß hatte der Feuerwehrnachwuchs bei den vorbereiteten Einsätzen, insgesamt sieben an der Zahl. Von der Brandbekämpfung bis hin zur Höhenrettung einer Puppe reichten die Szenarien. Aufwendig zeigte sich eine gespielte Personensuche im Arnshainer Wald, mit einer langen Helferkette und einer Wärmebildkamera suchten die jungen Feuerwehrleute nach einem vermissten Spaziergänger. Ein Feuer mit kleinen Flammen schlug dem Brandschutznachwuchs am Kirtorfer Maifeuerplatz entgegen, dort sollte sich dem Szenario zufolge ein Heckenbrand entwickelt haben. Mit zwei Strahlrohren und Attrappen von Atemschutzgeräten bekämpften die Mädchen und Jungen den Brand aus sicherer Entfernung. Dem entgegen mussten die Jugendlichen bei der gespielten Höhenrettung ein wenig schwindelfrei sein, so galt es eine Puppe vom Toilettenhäuschen des Einkaufzentrums zu retten. Mit Einsatztrage, Steckleiter und Feuerwehrleinen gelang dies über einen sogenannten Leiterhebel. Insgesamt acht Betreuer, Jochen Schneider, Florian Gonka, Alexander Merle, Christina Simon, Jan-Hendrik Dörr, Aline Gemmer, Fabian Sprankel und Julian Schneider, waren für die ehrenamtliche Jugendarbeit über zwei Tage im Einsatz.  

 

Mit einer Menschenkette und der Wärmebildkamera wurde nach einer vermissten Person im Arnshainer Wald gesucht.

 

Vom Toilettenhäuschen auf der Au musste eine Puppe mit einem Leiterhebel gerettet werden.

 

In einer Gartenanlage wurde ein Heckenbrand gemeldet. Zur Wasserentnahme wurde die Tragkraftspritze eingesetzt.

 

Am Rettungspunkt 122, im Ehringshäuser Wald, wurde eine verletzte Person gemeldet und von den Jugendfeuerwehrlern versorgt.

 

In der Nacht wurde der Ober-Gleener Sportplatz für die Landung eines Rettungshubschraubers ausgeleuchtet.

 

Am Kirtorfer Maifeuerplatz war ein Nutzfeuer außer Kontrolle geraten.

 

Die Kids in Ihrem Zeltlager in der Fahrzeughalle.