Großübung aller Wehren in Wahlen

Hilfeleistung und Brandbekämpfung

 

 

 

 

Die gemeinsame Großübung der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Kirtorf fand am Samstagabend im Stadtteil Wahlen statt. Zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz und einer Gruppe aus Wasenberg trainierten mehr als 80 Einsatzkräfte gleich zwei Szenarien. Wie Übungsleiter Julian Schneider schilderte, gab  es einen Forstunfall und einen Großbrand.

Um ca. 17 Uhr rückten die zahlreichen Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht und Martinhorn aus und wurden am Übungsort von der Einsatzleitung, dem ELW der Kerngemeinde in Empfang genommen.  Die Besatzungen erwartete dort eine fiktiv in Flammen stehende Landwirtschaftshalle und ein unter Baumstämmen eingeklemmter Forstarbeiter. Aufgeteilt in zwei Abschnitten unter der jeweiligen Leitung von Sebastian Otto und Sascha Schmidt wurden die Szenarien in Angriff genommen. Unter der Gesamtleitung von dem stellvertretenden Stadtbrandinspektor Julian Schneider wurde der fiktive Brand von mehreren Feuerwehrtrupps bekämpft, zudem wurden drei Kinder von Feuerwehrleuten mit Atemschutzgeräten aus der Halle „gerettet“. Das nötige Löschwasser wurde mit mehreren Tragkraftspritzen über eine lange Schlauchleitung aus einem Löschteich und dem Hydrantennetz zum Übungsort befördert.

Um den gestellten Forstunfall kümmerten sich Feuerwehrleute aus Willingshausen-Wasenberg (Schwalm-Eder-Kreis). Mit hydraulischem Rettungsgerät und einer Motorkettensäge wurde der unter den Holzstämmen eingeklemmte Arbeiter befreit. Sowohl der Forstarbeiter als auch die drei aus der Halle geretteten Kinder wurden durch das DRK erstversorgt. Die angerückten Rotkreuzhelfer bauten dazu am örtlichen Jugendraum einen Behandlungsplatz auf. Wie DRK-Zugführer Jürgen Geißler schilderte, galt es unter anderem eine bewusstlose Person zu behandeln.