Katastrophenschutzzug der Feuerwehr Kirtorf in Wasenberg

 

 

 

Am Samstag nahmen 19 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden, des Katastrophenschutzzuges der Stadt Kirtorf, unter Leitung von stellvertretendem SBI Julian Schneider, an einer Katastrophenschutzübung mit insgesamt 6 KatS-Zügen und rund 130 Einsatzkräften, aus Treysa, Schrecksbach, Neustadt, Willingshausen, Gilserberg und Kirtorf in Wasenberg teil. Ebenfalls war das DRK Schwalm-Eder im Einsatz.

 

In diesem Jahr war die Firma Rasner der Ausgangspunkt einer kleinen „Katastrophe“. Bei Schweißarbeiten in der Werkstatt des Karosseriebetriebs geriet ein Fahrzeug in Brand. Das Feuer breitete sich rasend schnell aus und führte zu einer Gasexplosion. Die folgende Druckwelle und Funkenflug setzten Häuser in der Umgebung in Brand, sorgten für verschüttete Personen und führten zudem zu zwei Verkehrsunfällen.

 

Der KatS-Zug aus Kirtorf musste sich um eine eingeklemmte, bewusstlose PKW-Fahrerin kümmern, die in ihrem Fahrzeug eingeklemmt war. Sie war unter einen landwirtschaftlichen Anhänger gefahren und alle Türen waren verschlossen. So wurden zuerst die Vitalfunktionen überprüft und der Rettungsdienst angefordert. Im weiteren Verlauf wurde der PKW stabilisiert und es mussten Rettungsöffnungen, mit hydraulischem Rettungsgerät, geschaffen werden. Außerdem wurde das Dach weggeklappt.

Bei der Abschlussbesprechung der Übung zeigten sich die Führungskräfte der unterschiedlichen Feuerwehren über den guten Verlauf zufrieden.