Anerkennungsprämien erhielten von der FF Kirtorf-Mitte Valeri Fink, Marco Schneider für  20 Jahre aktive Feuerwehrtätigkeit.

 

Derzeit werden in sieben Einsatzabteilungen insgesamt 167 aktive Feuerwehrleute gezählt, die im Vorjahr zu 80 Einsätzen ausrücken mussten. Diese gliederten sich in 32 Brände und 48 Hilfeleistungen, hinzu kamen vier Brandschutzerziehungen und ein Brandsicherheitsdienst.

Der Bedarfs- und Entwicklungsplan wurde fortgeschrieben. Der Fuhrpark zählt derzeit 15 Einsatzfahrzeuge, sowohl für die Einsatzabteilung in Kirtorf-Mitte als auch in Ober-Gleen ist die Ersatzbeschaffung eines Fahrzeugs in der Planung. Das Gerätehaus in Wahlen wird derzeit umgebaut.  Harmonisch bezeichnete er auch das Klima im 22-köpfigen Wehrführerausschuss: „Wir ziehen an einem Strang“. Zum Ausbildungsstand teilte er mit, dass 19 Lehrgänge auf Kreisebene und vier Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule absolviert wurden. Zu den besonderen Einsätzen zählte er einen Unfall mit Kohlenmonoxid in Lehrbach sowie ein Unwetter mit massivem Hagel in Arnshain auf.

Die für die Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung zuständige Fachbereichsleiterin Susanne Sturm berichtete von sechs Aktionen in der Grundschule und dem Kindergarten. Dazu zählten zwei Räumungsübungen und vier Brandschutzerziehungen, bei denen 67 Helfer in 50 Stunden aktiv wurden. Wie die Fachbereichsleiterin sagte, wurde die Zusammenarbeit mit den Brandschutzerziehern in Gemünden, Homberg und Mücke intensiviert. Für den Fachbereich Atemschutz informierte Marco Schneider über die Tauglichkeit der 68 ausgebildeten Atemschutzgeräteträger. Es wurden drei Streckendurchgänge auf der Atemschutzübungsanlage des Vogelsbergkreises absolviert. In den Einsatzabteilungen stehen derzeit 28 Atemschutzgeräte zur Verfügung. Der Vorsitzende der Ehren- und Altersabteilung Dieter Ruppert berichtete von den geselligen Treffen des Vorjahres, insbesondere vom gemütlichen Nachmittag in Gleimenhain und vom Sommerfest des Kreisfeuerwehrverbandes.  

Stadtjugendfeuerwehrwart Udo Brosig verkündete, dass der Abwärtstrend bei den Mitgliederzahlen der Jugendfeuerwehr aufgehalten werden konnte. Derzeit zählt man 58 Jugendliche und 11 Kinder in den insgesamt acht Nachwuchsgruppen. Aus den drei Kinderfeuerwehren konnten fünf Mitglieder in die fünf Jugendfeuerwehren übernommen werden. Es wurden 690 Stunden ehrenamtliche Jugendarbeit geleistet, dafür 170 Stunden für feuerwehrtechnische Ausbildung. Zu den Höhepunkten des Jahres zählte er einen Ausflug zur Frankfurter Flughafenfeuerwehr, den Besuch des Ski-Springens in Willingen und den Aktionstag der Stadtjugendfeuerwehr auf. In diesem Jahr soll am 19. August der Kreisentscheid der Jugendfeuerwehrwettbewerbe in Ober-Gleen stattfinden.  

 

Kirtorfs Erster Stadtrat Karl-Heinrich Laudon dankte den Feuerwehrleuten für ihr ehrenamtliches Engagement. „Wir als Stadt haben die Verpflichtung, dass die Feuerwehr funktioniert“, machte er deutlich. Umso erfreuter zeigte er sich, dass sich dafür so viele ehrenamtliche Helfer einbringen. „Über 5.000 Stunden im Ehrenamt, da wird Freizeit für andere geopfert“, so Laudon. Er lobte Stadtbrandinspektor Becker für das Zusammenspiel der einzelnen Wehren und die Zusammenarbeit mit dem DRK. Kirtorf´s DRK-Bereitschaftsleiter Timo Schneider dankte in einem Grußwort für die gute Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und DRK.

 

Kreisbrandinspektor Dr. Sven Holland hob in einem Grußwort den außergewöhnlichen Einsatz um den Kohlenmonoxid-Unfall hervor. Kreisjugendfeuerwehrwart Jörg Blankenburg bezeichnete die Jugendarbeit in Kirtorf als lebhaft. „Hier bringen sich engagierte Feuerwehrleute ein“, so Blankenburg.

 

Mit der bronzenen Florian-Medaille der Hessischen Jugendfeuerwehr wurde Horst Köhler ausgezeichnet. Er führte fast zwanzig Jahre die Kasse der Jugendfeuerfeuerwehr. Sowohl Kreisjugendfeuerwehrwart Blankenburg als auch Stadtjugendfeuerwehrwart Brosig hoben sein Engagement für die Jugendarbeit hervor.

 

 

Das bronzene Ehrenkreuz des Kreisfeuerwehrverbandes wurde an Sascha Schmidt verliehen. Mit dem goldenen Brandschutzehrenzeichen des Landes Hessen wurde Hubert Fröhlich geehrt, mit dem silbernen Ehrenzeichen Torsten Blenk, Manuel Faust und Melanie Zarges-Graf. Blenk, alle erhielten auch das bronzene Ehrenzeichen des Bezirksfeuerwehrverbandes Hessen Darmstadt

 

Zu Oberlöschmeistern wurden Mark Hering, Jörg Engel und Sebastian Seim befördert. Offiziell in ihre Ämter eingeführt wurden Heimertshausens Wehrführer Jörg Engel und sein Stellvertreter Mark Hering, Lehrbachs Wehrführer Sebastian Otto und sein Stellvertreter Christian Faust sowie Stadtjugendfeuerwehrwart Udo Brosig und sein Stellvertreter Christian Decher. 

Anerkennungsprämien erhielten von der FF Kirtorf-Mitte Valeri Fink, Marco Schneider für  20 Jahre aktive Feuerwehrtätigkeit.