Unfall mit PKW und Waldbrand

 

Die Großübung der Feuerwehren der Stadt Kirtorf fand am Samstagnachmittag im Gewerbegebiet Ober-Gleen statt. Zusammen mit Einheiten des Deutschen Roten Kreuzes waren mehr als 80 Einsatzkräfte gleichzeitig eingesetzt. Wie der stellvertretende SBI Julian Schneider schilderte, galt es einen schweren Verkehrsunfall, einen Waldbrand und eine Vermisstensuche zu bewältigen. 

 

Kurz nach 17 Uhr wurden alle Kirtorfer Stadtteilen alarmiert . Die Besatzungen erwartete dort eine heftige Rauchentwicklung aus dem Wald und ein überschlagenes Auto in einem Berg von Holzhackschnitzeln. Aufgeteilt in zwei Einsatzabschnitte wurden die die Feuerwehren eingeteilt. Die Abschnittsleitung hatte Stellv. SBI Julian Schneider. Es  mussten die „Flammen“ mit drei Strahlrohren bekämpft werden. Als besondere Raffinesse kam die Suche nach zwei vermissten Jugendlichen hinzu, die aufgefunden und aus unwegsamen Gelände gerettet werden konnten. 

 

 

Parallel kümmerten sich Feuerwehrleute aus Gleimenhain und Kirtorf-Mitte unter der Abschnittsleitung von Stadtbrandinspektor Heino Becker um den "Verkehrsunfall". Mit Stabilisierungssystemen und einer Zugeinrichtung sicherten sie zuerst den auf der Seite liegenden Unfallwagen, bevor sie in der Folge hydraulische Rettungsgeräte wie Schere und Spreizer einsetzten. Gleich zwei Übungspuppen mit einem Gewicht von je 75 Kilogramm mussten aus dem Fahrzeugwrack auf einem Rettungsbrett (Spineboard) befreit werden.

  

SBI  Becker als auch sein Stellvertreter waren mit der Übung zufrieden. Unter den Zuschauern waren die SBI´s/ stellv. SBI´s von Stadtallendorf, Neustadt und Alsfeld.